Exkursion 6 – Kriegsende für Busenhausen und Bachenberg

Am 25. März 1945 brachen die Amerikaner aus dem Brückenkopf von Remagen aus, Altenkirchen wurde am nächsten Tag erobert. Die deutsche Front verlagerte sich hiernach in nordöstliche Richtung, während sich gleichzeitig große Teile der deutschen Verbände unter Zurücklassung von Nachhuten hinter die Sieg zurückzogen.

Am Morgen des 27. März 1945 führte eine dünn besetzte Sicherungslinie des LXXIV. Armeekorps unter anderem von Ölsen in südöstlicher Richtung über Busenhausen bis Dieperzen. Dem Korps standen zur Verteidigung dieser Linie nur versprengte Truppen zur Verfügung, da sich die Masse der Verbände auf einem unaufhaltsamen, chaotischen Rückzug befand.

Obwohl Altenkirchen am 26. März 1945 durch die 3. US-Panzerdivision eingenommen worden war, hatte der Befehl noch immer Gültigkeit, dass schwere Waffen, die dringend benötigt wurden, auf keinen Fall in amerikanische Hand fallen durften. Zu diesen schweren Waffen gehörten Artillerie- und Flak-Geschütze, gleichermaßen wie auch Panzerfahrzeuge. Um auch den letzten Geschützen und Panzerfahrzeugen die Flucht hinter die Sieg zu ermöglichen, wurde immer wieder versucht, Widerstand zu leisten und dadurch den amerikanischen Vormarsch zu verlangsamen.

Während dieser Exkursion werden wir uns besonders mit den Einsätzen des Pionierbataillons der 3. Panzergrenadier Division befassen, die zwischen Kettenhausen und Niedererbach in Stellung waren.

Darüber hinaus werden wir einen Einblick in die Arbeit des Sprengkommandos Forneberg erhalten. Das Sprengkommando Forneberg war in unserer Region der Vorläufer des heutigen Kampfmittelräumdienstes. Das Kommando hatte bereits in der frühen Nachkriegszeit die Arbeit aufgenommen und versuchte einen Neubeginn zu ermöglichen, bei dem sich nicht Tag für Tag Kinder und Jugendliche beim Hantieren mit Munition und anderen Hinterlassenschaften in die Luft jagen.

Während der Vorerkundung dieser Wanderung haben wir am vergangenen Montag in der Nähe von Altenkirchen diese 9,4 Kilogramm schwere deutsche 8,8cm Flak-Granate gefunden. Das Geschoss war erst kurz zuvor durch einen Sondengänger ausgegraben und offenliegend zurückgelassen worden. Das war unverantwortlich und grob fahrlässig, denn gleich neben der Fundstelle befindet sich ein stark frequentierter Wanderweg und in nur gut 30 Meter Entfernung die nächste Wohnsiedlung. Der Sprengkörper ist versehen mit einem Zeitzünder und hätte auf keinen Fall bewegt oder gar transportiert werden dürfen, da sie auch heute noch tödlich gefährlich ist. Die Entsorgung erfolgte unmittelbar danach durch den Kampfmittelräumdienst.

Während der Vorerkundung dieser Wanderung haben wir am vergangenen Montag in der Nähe von Altenkirchen diese 9,4 Kilogramm schwere deutsche 8,8cm Flak-Granate gefunden. Das Geschoss war erst kurz zuvor durch einen Sondengänger ausgegraben und offenliegend zurückgelassen worden. Das war unverantwortlich und grob fahrlässig, denn gleich neben der Fundstelle befindet sich ein stark frequentierter Wanderweg und in nur gut 30 Meter Entfernung die nächste Wohnsiedlung. Der Sprengkörper ist versehen mit einem Zeitzünder und hätte auf keinen Fall bewegt oder gar transportiert werden dürfen, da sie auch heute noch tödlich gefährlich ist. Die Entsorgung erfolgte unmittelbar danach durch den Kampfmittelräumdienst.

Wann: 4. Mai 2019 – 14.30 Uhr

ACHTUNG – – – Ganz wichtig:

Änderung des Treffpunkts:

Dorffriedhof Busenhausen
Im Gründelsbruch 6

57612 Busenhausen

Wegstrecke: etwa 6 Kilometer

Dauer: ca. 3 1/2 Stunden

Anmeldung: KVHS Altenkirchen, Tel.: 02681-812212 oder via Email
kvhs@kreis-ak.de

Ralf Anton Schäfer

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ich bin als Gründer für diese Seiten verantwortlich.
In den Jahren meiner Recherchen habe ich umfangreich Materialien zusammengetragen zu den Infanteriekämpfen der Endphase im Zweiten Weltkrieg. Der Archivbestand umfasst viele Tausend Seiten und deckt im Groß den Westen für die Zeit von der Landung der Alliierten in der Normandie bis zu den letzten Kämpfen um den Ruhrkessel.
Ralf Anton Schäfer

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