Götter, Heinz

Heinz Götter

wurde am                                                                 31.10.1927                              in                     Gollnow                    geboren.

Zum Zeitpunkt seines Todes war er                         Soldat.

Er ist am                                                                   29.03.1945 gefallen.

Seine Ruhestätte befand oder befindet sich in*:    Steineroth.

Sonstige Anmerkungen:

Anfang 1945 meldete sich Heinz Götter freiwillig zum Kriegsdienst in der Wehrmacht. Für kurze Zeit besuchte er eine Offiziersbewerberschule im nahen Stettin, die letzte Meldung kam Anfang März 1945 aus Cottbus, das die Garnisonsstadt der 3. Panzergrenadier Division gewesen ist.

Wahrscheinlich war Heinz Götter als Ersatz für das Panzergrenadierregiment 28 in Richtung Westen in Marsch gesetzt worden. Die 3. Pz.Gren.Div. war an den Kämpfen um den Remagener Brückenkopf beteiligt und hatte in Betzdorf eine Sammelstelle für versprengte Soldaten eingerichtet. Ende März fand die Ablösung der 3. Pz.Gren.Div. durch die 59. ID statt, welche südlich Betzdorf einen Brückenkopf halten sollte.

Auf Befehl des Bataillonskommandeurs Hauptmann Kiesel wurde am Abzweig der Steinerother Straße in Richtung Dauersberg  ein vorgeschobener Gefechtsstand des I. Bataillons vom Grenadierregiment 1034 eingerichtet. Nachdem Steineroth durch die Amerikaner erobert wurde, befand sich Heinz Götter als Melder auf dem Weg zu dem Gefechtsstand, wobei er im Bereich der Steinerother Straße etwa auf Höhe des REWE-Umschlaglagers durch amerikanische Kugeln tödlich getroffen wurde.

goetter

 

*Angaben können durch die Auswertung der Grablagen von ehemaligen Feldgräbern varieren. Hierdurch kommt es verschiedentlich auch zu einem Doppelbestand der Daten bei gefallenen Personen, wo die Lage des ehem. Feldgrabes und der anschliesende Umbettungsort bekannt sind.

Ralf Anton Schäfer
Letzte Artikel von Ralf Anton Schäfer (Alle anzeigen)