Samstag steht vor der Türe… Damit auch die nächste Exkursion

Am Samstag den 1. Oktober geht es los mit der ersten von zwei Exkursionen an die PaK-Linie nach Rettersen-Hasselbach.

Wir begeben uns an die zum Teil noch sichtbaren Orte der schweren Kämpfe um die PaK-Linie (PaK=Panzerabwehrkanone) zwischen Weyerbusch und Hasselbach. Diese Verteidigungslinie war auf direkten Befehl der Heeresgruppe B durch das LIII. (53) Armeekorps gebildet worden. Dazu hatte man starke Artillerie-, FlaK- (Fliegerabwehrkanonen), PaK- und Infanteriekräfte in Stellung gebracht. Dem Amerikaner sollte der Weg nach Osten versperrt bleiben.

In dieser Linie wurden die vorderen Spitzen der 3. US Panzerdivision während des Ausbruchs aus dem Brückenkopf von Remagen zum Stehen gebracht. Es kam zu blutigen Kämpfen, die auf beiden Seiten hohe Verluste forderten. Diese Kampfhandlungen sind einzigartig für das gesamte Gebiet des Kreises Altenkirchen. Sie schlugen um von einem statisch geführten Gefecht auf Entfernung in einen erbitterten Nahkampf, in dessen Verlauf mit Gegenstößen um einzelne Häuser gekämpft wurde.

Im ersten Teil der Exkursionsreihe am 1. Oktober 2016 befassen wir uns mit den Gefechten besonders aus der Sicht der amerikanischen Verbände; dazu wurden Quellen der 3. US Panzerdivision und der 1. US Infanteriedivision ausgewertet. Die zweite Exkursion findet am 15. Oktober 2016 statt. Bei dieser Begehung wird zum Teil aus der Sicht damaliger deutscher Soldaten berichtet, denen man befohlen hatte, diese Linie bis zum letzten Mann und bis zur letzten Patrone zu verteidigen.

122mm Feldhaubitze russischen Ursprungs. Unter der Bezeichnung <strong>"12,2-cm-Kanone 390/1(r)"</strong> wurde das Geschütz als Beutewaffe durch die Wehrmacht verwendet. Artilleriegeschütze dieser Art sind nachgewiesen im Bereich Windhagen-Asbach. Sie wurden am 18.3.1945 durch die Heeresgruppe B der Kampfgruppe Dänemark zugewiesen. Die Korpsartillerie des LIII. Armeekorps verfügte ebenfalls noch über entsprechende Artilleriegeschütze und man kann annehmen, dass einige dieser Kanonen am Kampf um die PaK-Linie Verwendung fanden.

122mm Feldhaubitze russischen Ursprungs. Unter der Bezeichnung „12,2-cm-Kanone 390/1(r)“ wurde das Geschütz als Beutewaffe durch die Wehrmacht verwendet. Artilleriegeschütze dieser Art sind nachgewiesen im Bereich Windhagen-Asbach. Sie wurden am 18.3.1945 durch die Heeresgruppe B der Kampfgruppe Dänemark zugewiesen. Die Korpsartillerie des LIII. Armeekorps verfügte ebenfalls noch über entsprechende Artilleriegeschütze und man kann annehmen, dass einige dieser Kanonen am Kampf um die PaK-Linie Verwendung fanden.

Dies ist wahrscheinlich die vorerst letzte Möglichkeit an den beiden Exkursionen teilzunehmen, da für die nächste Saison andere Begehungen in Planung sind.

Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Die Teilnehmergebühren betragen wie immer 5,- Euro je Person. Sie können sich gleich via Email bei der Kreisvolkshochschule oder über diesen Link anmelden.

Wenn Sie einen Gesamtüberblick zu den noch kommenden Veranstaltungen erhalten möchten, besuchen Sie bitte diese Seite.

Ralf Anton Schäfer

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ich bin als Gründer für diese Seiten verantwortlich.
In den Jahren meiner Recherchen habe ich umfangreich Materialien zusammengetragen zu den Infanteriekämpfen der Endphase im Zweiten Weltkrieg. Der Archivbestand umfasst viele Tausend Seiten und deckt im Groß den Westen für die Zeit von der Landung der Alliierten in der Normandie bis zu den letzten Kämpfen um den Ruhrkessel.
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