Wussten Sie eigentlich, dass...

viele Menschenleben nur durch Bluttransfusionen gerettet wurden?

Die folgenden Fotografien zeigen Heute noch sichtbare Spuren der letzten Kriegstage

und sind nicht im Buch abgebildet.

 

  53103293 Deutsche Frontstellung zwischen Altenkirchen und Neitersen

 

Eine Volkssturmeinheit hatte den Auftrag erhalten, eine Straßensperre zu errichten und zu verteidigen. Als am 25.3.1945 amerikanische Verände aus Neitersen auf Altenkirchen vorstießen, kam es zu einem Feuergefecht, in dessen Verlauf sechs deutsche Soldaten ihr Leben ließen.
Während Schöneberg wurde bereits aus Richtung Breibach – Stürzelbach her bedroht wurde und Soldaten der 104th US Infantry Division langsam in den Ort vorstießen, marschierte eine Kolonne der 3rd Armored Division durch Neitersen. In dieser Lage versuchten die sechs deutschen Soldaten, geführt durch einen Feldwebel, noch schnell die Panzersperre zu besetzen.

Deutsche 8cm Granatwerferstellung des Grenadierregiments 111

Das Regiment war von der eigentlichen Division, der 11. Panzer Division, abgetrennt worden und wurde in den Ruhrkessel abgedrängt.
Die Granatwerfer des Regimentes gingen im Raum Au und Wissen nördlich der Sieg in Stellung und unterstützen die an der Front liegenden deutschen Grenadiere in ihrem Abwehrkampf.
Nachdem die George-Kompanie des 309. US Infanterieregiment am 6. April bei Oppertsau über die Sieg gegangen war, nahm sie den Angriff auf und marschierte in Dünebusch ein, wo 9 Gefangene eingebracht wurden. Um 10.00 Uhr stieß die Kompanie weiter gegen BITZEN vor, wo sie auf deutsche Infanterie stieß, die durch Flak- und Panzer unterstützt wurden. Der hartnäckige Widerstand in und um den Ort war erst um 18.00 Uhr gebrochen und der Vormarsch konnte in westliche Richtung fortgesetzt werden gegen HALSCHEID, das ohne Widerstand eingenommen wurde. Hier richtete sich die Kompanie für die Nacht ein. Bei dem vorgenannten Gefecht hatten eine Zahl deutscher und amerikanischer Soldaten ihr Leben gelassen.

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 53103134 Deutsche Schützenmulde des Grenadierregiments 1035

Die 3. Kompanie des Regimentes war in dem Bereich um Dauersberg-Steineroth in Stellung gegangen und sollte die an die Sieg vorstoßenden Amerikaner aufhalten.
Am 30.3.1945 kam es zu Gefechten, in deren Verlauf mehrere deutsche und amerikanische Soldaten ihr Leben lassen mussten.

 

Kriegsgräberstätte Uckerath

Auf dem Ehrenfriedhof in Uckerath haben 422 Gefallene ihre letzte Ruhestätte gefunden. Unter den Gefallenen befinden sich hohe Zahlen während der Kämpfe getöteter Zivilisten.
Der Nachkriegsbürgermeister Pantaleon Schmitz gibt in Schriftverkehr mit Angehörigen der Gefallenen an, dass während der Kämpfe im Bereich des Amtes Uckerath mehr als 250 deutsche Soldaten starben.
Schwerpunkt der Kämpfe waren die Linie des Hanfbaches und Verlauf der B-8, sowie die Orte Lichtenberg, Hüchel und Bierth.
Uckerath wurde am 25.3.1945 im zermürbenden Häuserkampf durch Verbände der 1. US Infanterie Division erobert.

 

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 50878859 Ehrenfriedhof Friesenhagen in der Nähe von Schloss Crottorf

Hier ruhen 20 gefallene deutsche Soldaten, sie starben unmittelbar vor Ende des Krieges. Unter ihnen findet sich auch eine Anzahl Angehöriger des damaligen Volkssturmes.
Sie gehörten allen möglichen Einheiten an:
z.B. hatte es Oberleutnant Georg Müller-Kurales von Betzdorf aus von der eigenen Truppe abgedrängt und er war mittlerweile der 62. Volksgrenadier Division unterstellt, Müller-Kurales starb gemeinsam mit seinen beiden Kameraden Johann Ramborn und dem Grenadier Alfred Flex in der Nähe von Rübegarten bei Morsbach. Die beiden letzgenannten waren Angehörige des Volkssturmes.

Amerikanische Verteidigungsstellungen bei Scheuerfeld – Wallmenroth

Nachdem Scheuerfeld durch die 8th US Infantry Division besetzt worden, stieß in der Nacht zum 1. April 1945 eine Patrouille der Able-Kompanie des 28th Infantry Regiment in der genannten Muhlau über die Sieg vor und besetzte den Höhenzug im Bereich des Eisenbahntunnels.
Bereits um 2.15 Uhr in der Nacht nahmen die deutschen Verteidiger, Angehörige der 59. Infanteriedivision, ihren ersten Gegenangriff auf. Zwei weitere Angriffe folgten während des Tagesverlaufes.

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 100_5700 Stellungen nördlich Gebhardshain

Nachdem Gebhardshain durch Verbände der 1st Infantry Division erobert wurde, stießen sie bis auf den Hümmerich vor und richteten dort eine Verteidigungsstellung ein. Auf dem Weg zum Hümmerich stieß die amerikanische Kompanie auf eine deutsche Nachhut, welche sich ohne auf einen Schußwechsel einzulassen, bereitwillig in Gefangenschaft begab.
Hierbei geriet eine unbekannte Anzahl deutscher Soldaten in Gefangenschaft, sie gehörten dem 8. Panzergrenadier Regiments an. Das Regiment war der 3. Panzergrenadier Division unterstellt und hatte den Auftrag, südlich der Sieg einen Brückenkopf für zurückflutende deutsche Truppen offen zu halten.

MG Stellung der 3 Panzergrenadier Division südlich der Sieg  100_5702

Weitere Fotos werden folgen.

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